Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) verstehen

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REDAKTION: Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) verstehen

Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ist ein wichtiges Instrument für Unternehmen, um ihre wirtschaftliche Situation zu analysieren und zu steuern. Sie gibt Aufschluss über verschiedene Kennzahlen und hilft dabei, Entscheidungen auf einer soliden Datenbasis zu treffen. Hier erfährst du, was eine BWA ist, wozu sie dient und wie du sie optimal nutzen kannst.

Was ist eine BWA?

Die BWA ist eine monatliche oder quartalsweise Übersicht, die die finanzielle Lage eines Unternehmens darstellt. Sie wird in der Regel aus der Buchhaltung erstellt und enthält verschiedene Kennzahlen und Informationen.

Wichtige Bestandteile einer BWA:

  • Umsatz: Zeigt, wie viel Geld das Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum eingenommen hat.
  • Kosten: Hier werden die Ausgaben aufgeschlüsselt, meist in variable und fixe Kosten.
  • Gewinn/Verlust: Der Unterschied zwischen Umsatz und Kosten.
  • Liquidität: Gibt an, wie viel Geld kurzfristig verfügbar ist.
  • Forderungen: Zeigt, wie viel Geld Kunden dem Unternehmen noch schulden.
  • Verbindlichkeiten: Hier wird festgehalten, wie viel Geld das Unternehmen Schulden hat.

Wozu dient die BWA?

Die BWA hat mehrere Funktionen und Vorteile:

1. Unternehmenssteuerung: Die BWA hilft dir, die wirtschaftliche Situation deines Unternehmens zu überwachen und rechtzeitig auf Probleme zu reagieren.

2. Planung: Mit den Daten aus der BWA kannst du besser planen, z. B. für zukünftige Investitionen oder die Personalplanung.

3. Transparenz: Du erhältst eine klare Übersicht über die finanzielle Lage, was besonders wichtig für Gespräche mit Banken oder Investoren ist.

4. Frühwarnsystem: Abweichungen von geplanten Werten können schnell erkannt werden, sodass du rechtzeitig handeln kannst.

5. Benchmarking: Du kannst deine Werte mit anderen Unternehmen vergleichen und so Stärken und Schwächen erkennen.

Wie erstelle ich eine BWA?

Die Erstellung einer BWA erfolgt in mehreren Schritten:

1. Daten sammeln: Zuerst musst du alle relevanten Daten aus deiner Buchhaltung zusammentragen.

2. Kennzahlen berechnen: Aus den gesammelten Daten berechnest du die wichtigen Kennzahlen.

3. Darstellung: Gestalte die BWA übersichtlich, z. B. in Tabellenform oder mit Diagrammen.

4. Analyse: Analysiere die Ergebnisse, um Handlungsbedarf zu erkennen.

5. Dokumentation: Halte alle Erkenntnisse fest, um sie später nachvollziehen zu können.

Tipps zur Nutzung der BWA

  • Regelmäßigkeit: Erstelle die BWA regelmäßig, um aktuelle Entwicklungen zu verfolgen.
  • Vergleich: Vergleiche die Werte mit den Vorperioden oder mit Branchenbenchmarks.
  • Bezug zu Zielen: Setze die BWA in Bezug zu deinen Unternehmenszielen.
  • Einbeziehung des Teams: Beziehe dein Team in die Analyse mit ein, um verschiedene Perspektiven zu erhalten.

FAQ zur BWA

Was ist der Unterschied zwischen BWA und Bilanz?

Die BWA ist eine zeitnahe Auswertung, die häufig monatlich erstellt wird, während die Bilanz eine Jahresabschlussrechnung ist, die die Vermögenslage zu einem bestimmten Stichtag zeigt.

Wie oft sollte ich eine BWA erstellen?

Es ist empfehlenswert, die BWA monatlich zu erstellen, um immer einen guten Überblick über die aktuelle Lage zu haben.

Kann ich die BWA selbst erstellen?

Ja, du kannst die BWA selbst erstellen, wenn du über die nötigen Buchhaltungskenntnisse verfügst. Es gibt auch Softwarelösungen, die dir dabei helfen können.

Was tun, wenn die BWA rot aussieht?

Wenn du negative Kennzahlen in deiner BWA siehst, ist es wichtig, schnell zu handeln. Analysiere die Ursachen und erstelle einen Plan zur Verbesserung.

Die betriebswirtschaftliche Auswertung ist also ein vielseitiges Tool, das dir hilft, dein Unternehmen besser zu verstehen und zu steuern. Mehr Informationen findest du unter Betriebswirtschaftliche Auswertung.

Autor:
FRANCHISE
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